Kreatin und Protein

Mittlerweile haben wir schon eine Menge über Nahrungsergänzungsmittel in Form von Pillen, Kapseln, Shakes oder Pulvern erfahren. Eigentlich stellt das schon eine gute Basis da um sich seinen Trainingsplan inklusive allen Hilfsmitteln zu erstellen. Außerdem kann man auch einfach in einen Sportshop gehen oder einen Katalog durchblättern und wird die dort beschriebenen Mittel vielleicht wiedererkennen. Trotzdem soll hier aber noch einmal über zwei besondere Stoffe gesprochen werden. Denn die meisten Mittel enthalten einen dieser Inhalte: Entweder sind Proteine, auch Eiweiße genannt, enthalten oder der Inhaltsstoff Kreatin (Creatin – auch diese Schreibweise ist sehr geläufig und wird vor allem im englischen Sprachraum verwendet) ist auf der Packung zu lesen. Wenn es um die eigene Gesundheit geht, kann man nie genug Informationen bekommen. Deshalb soll hier noch einmal erklärt werden um welche Stoffe es sich handelt, wie der Körper sie aufnimmt oder auch produziert und in welcher Dosis man die Mittel wie einnehmen sollte.

Fangen wir also mit dem Kreatin an. Dabei handelt es sich um eine organische Säure, genauer gesagt um eine Aminosäure. 95 Prozent von diesem Stoff sind in den Muskeln gespeichert. Allerdings ist das dann Adenosintriphosphat. Denn nach der Einnahme von Kreatin beginnt der Körper in der Niere, Leber und Bauchspeicheldrüse diese zu synthetisieren und umzuwandeln. Das hilft dann die Speicherkapazitäten des Körpers auszuweiten und man kann danach länger Höchstleistungen vollbringen. Eine weitere Wirkung ist, dass die Regenerationszeiten zwischen extremen Belastungen dadurch kürzer sein können.

Wie nimmt man das Mittel jetzt aber ein? Pro Kilogramm kann man mit 0,3 Gramm Kreatin rechnen. Etwa eine Dreiviertelstunde vor und direkt nach dem Training soll das meist in Form eines weißen Pulvers eingenommen werden. Am besten mit süßen, zuckerhaltigen Limonaden, da das die Aufnahme erleichtert. Durch das Trinken von zusätzlichen Litern Wasser hilft man der Niere bei der Aufnahme zusätzlich. Es wird geraten, die Einnahme nicht länger als vier Wochen durchzuführen. Ansonsten kann der Stoff auch über Fleisch zugeführt werden.

Jetzt zu den Proteinen. In den übrigen Texten zur richtigen Ernährung oder zur Anatomie kann man schon viel darüber lesen. Hier aber noch eine kurze Zusammenfassung und einige Tipps wie man den Stoff am besten einbaut. Eiweiße können nicht selbst vom Körper produziert werden. Deshalb ist es wichtig, genügend davon mit der Nahrung zu sich zu nehmen. Sie sind vor allem für den Aufbau der Muskelfasern wichtig. Die Proteine bestehen unter anderem aus Aminosäuren. Nach der Nahrungsaufnahme fängt der Körper an, diese zu zerlegen und speichert sie dann. Vom gesamten Energiebedarf sollten 12-15 Prozent von Eiweißen gedeckt sein. Kraftsportler nehmen Unmengen an Proteinen zu sich. Deshalb hört man auch oft Geschichten, dass sie rohe Eier trinken. Denn diese liefern besonders viel davon.

Die Einnahme von diversen Eiweißlieferanten ist zwar unbedenklich, aber grundsätzlich ist eine richtige und eiweißhaltige Ernährung wichtiger. Außerdem sollten trotz der Fokussierung auf diesen Stoff andere Dinge wie Vitamine oder gesättigte Fettsäuren etc. nicht vergessen werden. Einige Sportler schwören auch auf die gemeinsame Einnahme von Proteinen und Kreatin.