Öl für Muskelaufbau
Was in einem Fitnesskatalog angeboten wird, ist schon erstaunlich. In allen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen findet man Dinge, die man sowohl äußerlich am Körper anwenden kann als auch einnehmen oder mitessen kann. Neben den bekanntesten Nahrungsergänzungsmitteln, hat auch schlichtes Öl in allen Varianten eine wichtige Bedeutung. Bis jetzt greifen noch relativ wenige Fitness-Begeisterte zu diesem Mittel. Dabei gibt es Öle für alle möglichen Zwecke und mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Damit dieses einfache und vor allem auch ungefährliche Mittel den Einzug in den Bodybuilder-Alltag schafft, hier ein kleines Ein-Mal-Eins des Ölkonsums.
Am bekanntesten ist Öl wahrscheinlich zum Kochen. Denn jede Hausfrau oder jeder Hausmann benutzt es täglich um etwas im Öl heraus zu backen oder eine Marinade für den Salat zuzubereiten. Mag es noch so abwegig klingen, dieses Konzept ist auch für Bodybuilder und Trainierende sehr wichtig. Denn außer unzähligen Einheiten im Fitness-Studio, muss auch die richtige Ernährung vorhanden sein. Dass man da auf bestimmte Dinge verzichten muss, ist dabei wohl selbstverständlich. Deshalb erst einmal ein Überblick über die gängigsten Öle, die in den Supermärkten zu kaufen sind:
Olivenöl ist vor allem in Mittelmeerländern ein Dauerbrenner, aber auch im mitteleuropäischen Raum wird es bei der Speisenzubereitung immer beliebter. Es kann helfen verstopften Arterien vorzubeugen oder vor zu hohem Bluthochdruck schützen. Es hat zwar einen Geschmack nach Oliven, aber im Grunde ist es auch sehr geschmacksneutral.
Das Rapsöl fehlt in vielen Küchen nicht, jedoch sollte es in Maßen verwendet werden. Das gleiche gilt für Mais- oder Erdnussöl. Aber es hat auch einen Vorteil und zwar als Lieferant der guten Alpha-Linolensäure.
Beim Sesamöl kommt es darauf an, wie stark die darin enthaltenen Sesamkörner geröstet wurden. Es sollte weniger zum Braten oder Grillen verwendet werden, dafür eignet es sich aber sehr gut als Geschmacksverstärker.
Leinsamenöl ist nur in der Apotheke erhältlich, dafür aber umso gesünder. Vor allem der Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist hoch. Legt man sich eine neue Flasche zu, sollte man sie aber schnell verbrauchen, das Ablaufdatum ist sehr gering bemessen.
Sehr innovativ ist Pam, ein Kochspray, der nur sehr wenige Kalorien mit sich bringt. Manchmal spricht man sogar von Null Kalorien. Fettfreies Zubereiten von Speisen kann somit so gut wie realisiert werden.
Aber nicht nur zum Kochen kann Öl im Bereich Bodybuilding verwendet werden. Das Einreiben der Muskeln und des Körpers ist ebenfalls gern gesehen. Es kann als Aufwärmöl, als Konservierungsöl bei kaltem und nassem Wetter oder bei Verspannungen angewendet werden. Einige Produkte begünstigen außerdem den Stoffwechsel und sind durchblutungsfördernd.
Bei ehrgeizigen Bodybuildern sind oft Risse in der Haut nicht selten. Mit bestimmten Ölen kann man dagegen vorbeugen und die entstandenen Risse langsam beseitigen. Grund dafür ist, dass der Muskel schneller als die Haut wächst. Vergleichbar ist das mit Schwangerschaftsstreifen.
Manchmal kommt es in der Szene aber auch zum Missbrauch. Fälle wurden bekannt, in denen sich Sportler das Öl spritzten. Das Trinken von Öl um einen möglichst hohen Kalorienverbrauch zu erzielen, ist außerdem Gang und Gebe. Dass das aber nicht gerade fördernd für die Gesundheit ist, versteht sich wohl von selbst.