Power Shakes

Was soll man machen, wenn es mit dem Trainieren nicht so klappt, wie man sich das vorgestellt hat? Zwar bezahlt man einen Personal Trainer und auch die Gebühr für das Fitness-Studio ist nicht gerade billig, aber trotzdem will es mit dem Muskelaufbau nicht so recht hinhauen. Zuerst einmal muss einem klar sein, dass der ganze Prozess schon einmal acht oder zehn Wochen in Anspruch nehmen kann, ehe man die ersten Anzeichen von Muskeln sieht. Aber natürlich gibt es wie überall Mittel und Wege dem ganzen nachzuhelfen. Prinzipiell muss man sich aber auch hier im Klaren sein, dass jede Methode mit der man beginnt, ihre Zeit braucht um zu wirken. Also einfach geduldig sein und ausprobieren.

Wie sieht es vielleicht mit Power Shakes aus? Diese Frage wird sich sicher der eine oder die andere schon gestellt haben. Generell sind Shakes, die als Nahrungsmittelergänzung fungieren, schlecht konnotiert. Den meisten wird beim Hören dieses Wortes vielleicht eine Werbung fürs Abnehmen einfallen. Denn Gruppen oder Organisationen wie Weight Watchers oder Schnell-Abnehmen haben sich auf dieses Produkt spezialisiert. Hier nimmt es nicht die Rolle von Nahrungsergänzungsmittel ein, sondern wird zum Ersatzstoff von normalem Essen. Wie man sieht, ist die Funktion eine andere. Aber trotzdem bleibt es im Gedächtnis der Menschen als ein Diät-Mittel haften. Da wird der eine oder andere Bodybuilder wohl sagen: „Was mache ich mit einem Abnehmer-Mittel, ich will doch an Muskelmasse gewinnen!“ Aber dass diese Shakes auch für Trainierende nicht so schlecht sind, soll hier kurz erläutert werden und Menschen dazu motiviert werden, das einmal auszuprobieren.

Werbung für alle möglichen Shakes sind normalerweise sehr farbenfroh und stechen einem gleich ins Auge. Das ist unter anderem ein Problem ihres Images. Denn ist etwas so extrem beworben, verliert es gleich an Vertrauen. Man denkt, dass es sich um nichts Anständiges und Ordentlich handeln kann.

Aber sieht man sich bestimmte Angebote an, sind sie auf jeden Fall eine Überlegung Wert und das wird hier nicht nur gesagt, weil es oftmals ein Zuckerl beim Kauf dazugibt. Etwa einen gratis Shaker oder ein Schweißband zum Trainieren. Vielmehr sind es die Inhaltsstoffe, die überzeugen. Denn eine Grundzutat bei den meisten sind Proteine, die der Trainierende nie im Überfluss haben kann. Wer aber wirklich sehr misstrauisch ist, sollte sich seinen Power Shake selber zubereiten. Hat man Zutaten wie Quark, Milch, Bananen oder Buttermilch zuhause, ist das kein Problem. Natürlich schadet es nie, wenn man ein genaues Rezept oder eine Anleitung hat, aber es gibt schon viele Bücher darüber im Handel zu kaufen oder man sucht nach einem adäquaten Rezept im Internet.

Grundsätzlich sollte man sich aber bewusst sein, was man erreichen will. Wenn man an Muskelmasse zunehmen will, ist die Zufuhr von Kohlenhydraten und Eiweiß das wichtigste. Ein einfacher Milchshake mit Bananengeschmack kann hier schon die Basis bilden. Ist man von Natur aus aber etwas stärker, sollte man eher auf die Kohlenhydrate verzichten und nur auf die Proteine bauen. Das heißt besonders fettarme Milch ist da besser für die Zubereitung und verhindert die gleichzeitige Gewichtszunahme.