Wie trainiert man richtig?

Vielen mangelt es oft gar nicht an der Motivation, aber nach dem einen oder anderen Versuch Muskeln anzutrainieren und Fett abzubauen, hat man die Lust verloren. Denn wochenlang zu trainieren ohne, dass man das kleinste Ergebnis sieht oder sich zumindest körperlich in einem besseren Zustand fühlt, ist mehr als demotivierend. Dabei meinen viele wirklich auch alles richtig gemacht zu haben. Sie besuchten mehrmals die Woche das Fitness-Studio, verzichteten auf Süßes und zu viele Kohlenhydrate und nehmen möglichst viele Vitamine und Eiweiße für den Muskelaufbau zu sich. Aber woran mag es dann wohl gelegen sein, dass das Training nicht wie gewünscht anschlug?

Die Antwort ist eine ganz simple. Wahrscheinlich hat man einfach die Übungen falsch gemacht oder sie in falschen Abständen wiederholt. Denn will man sich zum Beispiel einen Waschbrettbauch antrainieren und man belastet bei den Crunshes immer nur denselben Teil des Bauches, dann wird es lange dauern bis man irgendwas sehen kann. Die Ausgewogenheit der Übungen ist nämlich sehr wichtig. Außerdem sollte man anfangs nicht zu motiviert an die Sache herangehen. Ehrgeiz ist war gut und gesund, aber nicht zu viel. Denn häufig passiert es, dass man anfangs fast jeden Tag ins Trainingsstudio geht, dann aber nach zwei oder drei Wochen die Lust verliert. Da ist es doch besser man fängt langsam an und überfordert sich nicht. Im Verlauf der Zeit kann man sich dann immer noch langsam steigern und dafür sorgen, dass die Regelmäßigkeit im Trainingsprogramm nicht verloren geht. Wie man die Übungen in welchen Abständen macht, ist weiter wichtig um die Muskeln richtig zu belasten. Bei denselben Übungen sollte man Wiederholungen von acht bis zwölf Mal machen. Hat man ein intensives Trainingsprogramm hinter sich sollen mindestens 48 Stunden Ruhepause bis zur nächsten Einheit eingelegt werden. Denn ansonsten können sich die Muskeln nie entspannen. Ein großer Fehler, den viele machen, ist das Training im Fitness-Studio zu überbewerten und auf alltägliche Bewegungen zu verzichten. Obwohl man fleißig auf der Streckbank, dem Reebok Ergometer oder am Laufband schwitzt, sind das Zufußgehen oder Treppensteigen wichtige Dinge, die helfen können die Ausdauer und die körperliche Fitness zu steigern.

Ein wichtiger Tipp für alle Kraftsportler ist, am Anfang möglichst viele Muskeln anzusprechen. Das erreicht man am besten mit einem umfassenden Ganzkörpertraining. Erst dann, zirka nach acht Wochen fängt der Körper mit dem Muskelaufbau an. Je mehr man vorher aktiviert hat, desto schneller geht dieser Vorgang dann vor sich.

Wer sich einmal in einer Trainingskrise befindet und sich alleine nicht aufraffen kann um den Weg ins Studio zu suchen, der soll sich Begleitung verschaffen. Macht man sich mit Freunden einen bestimmten Termin aus, hält man ihn eher ein als wenn man alleine gegangen wäre. Auch Sportklubs helfen dabei, dass man öfter und lieber Sport betreibt.

Sich ein eigenes Trainingsprogramm zusammenstellen lassen, kann nicht schaden. Denn jeder ist individuell und diesen Bedürfnissen soll Rechnung getragen werden. Anfangs sollte man sich überlegen, was das Ziel ist. Will man abnehmen, zum Bodybuilder werden, die Ausdauer verbessern oder die allgemeine Fitness verbessern. Daran orientieren sich dann auch die Anzahl und der Ablauf von Übungen wie Klimmzügen, Kniebeugen, Crunshes oder Schulterdrücken.
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